Schlafen ist so eine Sache

Babys oder Kinder und Schlafen, das ist ja bekanntlich ein Thema für sich. Nicht nur, dass im Bekanntenkreis grundsätzlich alle Kinder direkt nach der Geburt super durchschlafen – nein, ausgerechnet die eigenen Racker schlafen zum Einen nicht wirklich gut ein, zum Anderen kommen sie mehrmals nachts. Wer kennt das nicht, dass man morgens dann zu viert aufwacht. Nach dem dritten Besuch im Kinderzimmer und dem krampfhaften Versuch, die Kleinen wieder zum Schlafen zu bewegen, entscheidet man sich dann doch einfach sie ins elterliche Ehebett umzuziehen. Dort schlafen sie dann meist – und die Erwachsenen auch, mehr schlecht als recht. Muss ja nicht bei jedem so sein, aber alleine die vielen Forendiskussionen und Artikel im Internet sagen, dass das Thema (Ein-)Schlafen bei Kindern doch ein recht problematisches und durchaus weit verbreitetes ist.

Einschlafen

Viele Eltern berichten darüber, dass ihre Kinder nicht alleine einschlafen können. Teilweise muss ein Elternteil weit über eine Stunde im oder am Kinderbett ausharren, bis der Nachwuchs endlich eingeschlafen ist. Das zehrt nicht nur an den Nerven, es kostet auch Quality Time – immerhin soll das Kind schlafen und die Zeit für die Erwachsenen zur Verfügung stehen. Oftmals ist es auch so, dass die Kleinen aufgrund ihrer meist engeren Bindung zur Mutter dann auch nur mit der Mutter einschlafen können, zumindest tun sich viele mit den Vätern schwerer. Somit lastet diese Aufgabe oft ausschließlich auf der Mutter.

Oftmals haben die Kleinen noch etwas vom Erlebten des Tages zu Verarbeiten oder suchen die Nähe, um einfach etwas herunter zu kommen. Es kann aber auch durchaus sein, dass das Kind einfach noch nicht müde genug ist, um in den Schlaf zu finden. Oder aber es ist bereits zu müde und über einen bestimmten Punkt hinaus, sodaß es aus diesem Grund erst recht nicht in den Schlaf findet. Wenn das Kind noch Mittagsschlaf hält, sollte man darauf achten, dass zum Einen nicht zu lange schläft, zum anderen ausreichend Zeit zwischen Mittagsschlaf und zu Bett gehen vergangen ist. Normalerweise sollte das Kind mindestens 4 Stunden dazwischen wach sein, ausreichend Bewegung haben und ausgelastet sein. Kinder die älter werden, brauchen stetig weniger Schlaf. Das gilt es zu berücksichtigen, wenn das Kind abends noch nicht müde genug fürs Bett ist.

Was hilft beim Einschlafen?

  • Zu helles Licht stört beim Einschlafen. Das Zimmer sollte so gut wie möglich verdunkelt sein. Vielen Kindern hilft aber auch ein stark gedimmtes Nachtlicht, Angst in einem völlig verdunkelten Raum zu vermeiden.
  • Lärm gilt es zu vermeiden. Die Tür zum Kinderzimmer sollte geschlossen sein, wenn im Haus noch Lärm gemacht wird. Viele Kinder genießen zum Einschlafen allerdings noch eine Geschichte, die z.B. von einer CD abgespielt werden kann. Man sollte jedoch darauf achten, dass ein Timer einstellbar ist und man den Player automatisch nach ca. 15 Minuten abschalten kann, damit das Kind in der Einschlafphase nicht unnötig beschallt wird.
  • Keine Getränke mit anregenden Substanzen, wie z.B. Cola oder Koffein. Schon geringe Mengen dieser Stoffe erschweren Kindern das Einschlafen extrem. Man sollte auch darauf achten, dass am Abend auf zuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet wird. Ein zu hoher Zuckeranteil sorgt auch dafür, dass die Kinder schwer in den Schlaf finden.
  • Kuscheltiere helfen, sich zu beruhigen und geben dem Kind eine gewisse Sicherheit, dass es nicht alleine ist. Aber nicht alle Kinder können sich auf ein Kuscheltier einlassen, von daher sollte man das nicht erzwingen.
  • Schnuller dienen in erster Linie dazu, das Kind zu beruhigen. Gerade Säuglinge und Kleinkinder nutzen den Schnuller für den Saugreflex und beruhigen sich somit ziemlich schnell. Einschlafen kann somit viel einfacher sein.

 

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